Vitalstoffberatung

Die Menge und Qualität von Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe sind neben den Hauptnährstoffen Eiweiß, Fett und Kohlehydraten die wichtigsten Faktoren auf die es bei einer ausgewogenen Ernährung zu achten gilt. Dabei macht es Sinn, sich an zwei Leitsätzen zu orientieren.

„Nähre mich, woraus ich bestehe“

Wasser

Sicher fällt dir gleich der größte Block ein, nämlich Wasser. Je nach Körperregion bzw. – organ ist der Wasseranteil unterschiedlich hoch. Am meisten Wasser speichert unser Gehirn, am wenigsten die Knochen. Eine Unterversorgung unsere Gehirns von bereits 1% bemerken wir mit einer Leistungsminderung und auch die Leber hat einen großen Wasserbedarf um ihre enorme Entgiftungsarbeit leisten zu können. Deshalb ist regelmäßig trinken so wichtig.

Eiweiß

Und was ist wohl der zweitgrößte Baustein? Richtig: Eiweiß. Dabei liegt das besondere Augenmerk auf den essentiellen Aminosäuren, woraus unser körpereigenes Eiweiß aufgebaut wird. Acht an der Zahl mit den phantasiereichen Namen „Valin, Methionin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Tryptophan, Threonin und Lysin“, die wir uns nicht merken müssen. Eiweiß ist sehr gleichmäßig im Körper verteilt; ein geringerer Anteil im Gehirn (dafür haben wir dort ja mehr Wasser 🙂 ). Eiweiß benötigen wir für den Muskelaufbau, stabile Knochen sowie für ein gutes Gewichtsmanagement. Letzteres ist ja groß in Mode, doch dabei sollte auch auf einiges geachtet werden. Dazu jedoch an anderer Stelle mehr.

Fett

An dritter Stelle steht Fett, doch hier gilt ganz besonders, nicht jedes Fett ist gut und wichtig, denn Fett ist nicht gleich Fett. Eine ausgewogene Ernährung sollte alle gesunden Fette enthalten, besonders liegt das Augenmerk der Ernährungswissen dabei auf den Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren. Das Verhältnis 1 : 4 sollte nicht überschritten werden. Interessanterweise speichern wir das meiste Fett in den Knochen.

Kohlehydrate

Und dann war da noch das ,was wir fast alle sehr lieben und uns von allen Seiten mies gemacht wird, die Kohlehydrate. Die traurige Nachricht, unser Körper besteht zu nicht mal einem Prozent aus Kohlehydraten und wir können bis auf einen den Anteil in Obst und Gemüse sehr gut bzw. sogar besser ohne sie leben.

„Nähre mich, so dass ich funktioniere“

Obst und Gemüse

Wenn wir an Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe denken, fällt uns Obst und Gemüse ein. Prima, nämlich genau da liegen die großen Schätze verborgen – grundsätzlich.

Vitamine

Vitamine haben unsere Wissenschaftler mit Buchstaben versehen. Sie begannen bei A und jedes Vitamin das entdeckt wurde bekam den nächsten Buchstaben. Wir unterscheiden wasser– und fettlösliche Vitamine. Wer es sich merken möchte bedient sich für die fettlöslichen Vitamine am besten an dem Namen des Supermarktes EDEKA. Alle anderen sind wasserlöslich und lassen sich daher nicht langfristig in unserem Körper speichern.

Mineralien

Mineralien sind in ihrer Grundform schon lange bekannt, da war die Namensgebung wie der Österreicher sagen würde „eh klar“. Sie benötigen wir in kleinen bis winzigen Mengen (Spurenelemente) und sie sind neben den Vitamine ganz wesentlich an unterschiedlichen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Auch sie sind lebensnotwendig und müssen täglich mit der Nahrung aufgenommen werden.

sekundären Pflanzenstoffe (SPS)

Die sekundären Pflanzenstoffe (SPS) werden auch die Vitamine des 20. Jahrhunderts genannt, weil deren enorme Wichtigkeit erst vor ein paar Jahrzehnten entdeckt wurde. Zur Zeit der Entdeckung waren die Ärzte noch die unangefochtenen „Götter in Weiß“, so wurde die Entdeckung zunächst milde belächelt. Erst im Lauf der letzten Jahrzehnte rückten sie sich in den Fokus.

Doch was sind das für Zeitgenossen? SPS sind Farb-, Duft- Schutz- und Geschmacksstoffe, die die Pflanze benutzt um Bienen zur Bestäubung anzulocken oder Fressfeinde fernzuhalten. Sie bilden sich erst in der letzten Reifephase der Früchte völlig aus und das auch nur so lange sie mit der Pflanze verbunden sind. Daher sind unreif geerntete Früchte deutlich ärmer an SPS und daher z. B. weniger schmackhaft. Auch Kriterien wie Wuchs in echter Erde und Sonnenlicht statt Gewächshaus und Planen spielen dabei eine große Rolle.

Wer beide Leitsätze befolgt sorgt schon sehr gut für sich. Dabei geht es nicht darum 100% alles richtig zu machen, ich bediene mich auch hier gerne am Pareto-Prinzip 80/20. Das soll heißen: Mache 80% richtig und du kannst 20% schlampern, genießen, feiern und was das Leben sonst noch her gibt.

Auch unser Denken und die Art zu leben, ob wir zwanghaft an etwas festhalten uvm. beeinflusst unsere Lebensqualität und kein Mensch möchte einen Lebensgefährten um sich wissen, der einem Ideal hinterher jagt und dabei das Leben vergisst.

Die Ernährung der modernen Gesellschaft kennzeichnet ein Ungleichgewicht innerhalb der Bau- und Funktionsstoffe, das kann langfristig zu großen gesundheitlichen Problemen führen. Von dem einen haben wir zu viel (schlechte Fette und Kohlehydrate) und von dem anderen zu wenig (gute Fette, Vitamine…) Durch eine gute Vitalstoffzufuhr lassen sich kleine Ernährungssünden leichter auffangen, was jedoch kein Freibrief ist!

Wir können eine gute Versorgung auch direkt spüren durch besseren Schlaf, weniger Müdigkeit, mehr Konzentration, sportliche Leistung, besseres Immunsystem uvm. Deshalb ist es ratsam sich für eine sinnvolle und natürliche Ergänzung der täglichen Ernährung zu entscheiden.

Wie so oft liegt aber auch hier der Nutzen im Detail. So sind Einzelnährstoffe nur sehr bedingt und in Ausnahmefällen empfehlenswert, unser Körper will keinen einzelnen Klavierspieler, er will ein großes Orchester an Nährstoffen, er braucht alle und sie müssen harmonisch zusammenwirken. Auch ist es ein großer Unterschied ob Nährstoffe in synthetischer oder natürlicher Form angeboten werden.

Und weil eine sinnvolle Vitalstoffergänzung ein sehr persönliches und individuelles Thema ist, nehme bitte meinen Service für ein kostenloses Gespräch in Anspruch.